Eine jahrzehntelange Rivalität zwischen den Queens-Rappern 50 Cent und Ja Rule entbrannte in der Luft erneut und führte zu einer chaotischen Konfrontation an Bord eines Delta-Fluges von San Francisco nach New York. Der Vorfall betraf Mitglieder beider Lager – Onkel Murda und Tony Yayo (nahe 50 Cent) sowie Ja Rule selbst – und gipfelte in einer Kissenschlacht in der Business-Klasse und der anschließenden Entfernung aus dem Flugzeug.

Ursprünge der Rivalität

Die Fehde reicht bis in die späten 1990er Jahre zurück und wurde ursprünglich durch einen Vorfall mit Kettenraub ausgelöst, den 50 Cent den Mitarbeitern von Ja Rule zuschrieb. Dieser vermeintliche Verrat führte zu einem unerbittlichen Hin und Her von Dissidenten, Interviews und eskalierender öffentlicher Feindseligkeit. Der Konflikt verschärfte sich, nachdem 50 Cent im Jahr 2000 eine Schießerei überlebte. Obwohl Ja Rule nie direkt involviert war, verfestigte das Ereignis die Feindseligkeit weiter.

Eskalation zum Besatzungskrieg

Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Streit über zwei einzelne Künstler hinaus zu einem ausgewachsenen Crewkrieg zwischen den Platten von 50 Cents G-Unit und Ja Rules Murder, Inc.. Tony Yayo, eine Schlüsselfigur der G-Unit, und Onkel Murda, der oft die Rolle des Hype-Mannes spielte, wurden zu zentralen Akteuren bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Fehde. Zu diesem Zeitpunkt ging es bei der Rivalität nicht nur um echte Feindseligkeit, sondern auch um die Aufrechterhaltung der Marke.

Der Flugvorfall

Der jüngste Vorfall zeigt, wie tief verwurzelt diese Rivalität nach wie vor ist. Da sich alle drei Rapper unerwartet auf demselben Flug befanden, nahmen die Spannungen erwartungsgemäß zu. Obwohl es zu keiner ernsthaften körperlichen Gewalt kam, veranlasste die Eskalation zu einer Kissenschlacht das Delta-Personal dazu, sie aus dem Flugzeug zu werfen.

Dieser Vorfall macht deutlich, wie persönliche Streitigkeiten über Jahrzehnte andauern können, insbesondere in Branchen, in denen Reputation und öffentliches Image von größter Bedeutung sind. Die Tatsache, dass diese Rapper in unmittelbare Nähe gezwungen wurden, unterstreicht, wie wenig das böse Blut abgekühlt ist, auch wenn ihre Karrieren fortgeschritten sind.